Die Technik dahinter

Von vielen Seiten wurde bereits angefragt, wie denn der Jürgen das Streifendekor auf den Torten macht. Mit einem sogenannten Dekorkamm. Jeder kennt so etwas vielleicht von der Rückseite seiner Backspachtel im Kleinformat (die Zacken auf der anderen Seite, oder vom Fliesenkleber auftragen 😉 ). Mit einer Länge von 70cm ist der Dekor-Kamm vom Jürgen schon ein Profigerät. Dazu hat er 5 verschiedene Silikonkämme wo jeder ein anderes Muster hat.

Dekorkamm
Dekorkamm

Zuerst wird damit auf einer Silikonbackunterlage ein Streifenmuster mit einer eingefärbten Dekormasse (ähnlich einer Hippenmasse) gezogen. Dieses wird dann kaltgestellt und anschließend mit einer Mandelmasse überstrichen und dann gebacken. Man kann zum Einfärben Lebensmittelfarbe oder einfach Kakao verwenden.

Genau so könnte man mit dem Kamm zuerst dunkle Schokolade aufbringen und dann weiße Schokolade darübergießen. Das ganze dann natürlich auf einer Plastikfolie – dann kann man das Schokoladendekor gut ablösen und sie glänzt auf einer Seite sehr schön. Hier Fotos von 2002 und 2003, wo Jürgen eine sehr back-aktive Phase hatte.

Schokodekor mit Dekorkamm gemacht (2003)
Schokodekor mit Dekorkamm gemacht (2003)
Die fertige Schokoladenmousse-Torte (2003).
Die fertige Schokoladenmousse-Torte (2003).
Schokoladenprismen - diese wurden nach dem Verkleben (mit Schokolade) mit Schokomousse gefüllt und reichlich verziert (2002).
Schokoladenprismen - diese wurden nach dem Verkleben (mit Schokolade) mit Schokomousse gefüllt und reichlich verziert (2002).
Ich kann nicht sagen was das für eine Mousse war, aber sie schwebte eindeutig über dem Erdbeer-Ragout (2003).
Ich kann nicht sagen was das für eine Mousse war, aber sie schwebte eindeutig über dem Erdbeer-Ragout (2003).
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7 Antworten auf „Die Technik dahinter“

  1. Denkst du dir das immer selbst aus? Hast du das gelernt? Konditor oder Tortenmacher oder sowas ähnliches?
    Tolle Kreationen sind das! Viel zu schade zum aufessen.

  2. Hallo Georg!
    Ich konnte beruflich einem Patissier über die Schulter schauen (in einer namhaften 5-Sterne Hotelkette) und bekam die Grundlagen (Techniken) mit.
    Damals „hab ich Zucker geleckt“ und es wurde ein Hobby daraus.
    Darauf folgten Fachbücher und einige Bücher von französichen Patissiers wie z.B Pierre Hermé.

    Die Torten und Mehlspeisen entstehen dann in Anlehnung von Rezepten aus Büchern und Blogs oder aus Besuchen in Wiener Konditoreien.
    LG Jürgen

  3. Ich koche und backe auch sehr gern, macht ja auch spass in einer modernen Küche. Nur ist es so, dass ich nicht die nötige Zeit habe. Am Wochenende ist das Haushalten natürlich wichtig und ein wenig Erholung braucht Mann halt auch.
    Morgen haben wir ein kleines Strassenfest. Es wird ein Spanferkel geliefert. Die Teilnehmer wurden gebeten, Salate oder Dessert zu machen. Ich hab mich für Dessert angmeldet: 1 grosse Glasschale (4 Liter) Schokopudding. Tja, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich ein „Schnellpulver“ genommen habe, welches in kalte Milch eingerührt wird. Für Gäste würde ich sowas ja nie nicht machen. Aber stell dich mal am Freitagabend hin und koche 4 Liter Schokopudding! Nein, dass muss dann halt auch mal so gehen. Die Vanillesauce wird ähnlich zubereitet, aber die wird dann ein wenig verfeinert.

  4. Dann kommst mal zum Jürgen in die Kochschule. Du wirst sehen, dass man auch in kurzer Zeit was gutes kochen kann (sagt das nicht immer dieser nervige Fernsehkoch?).

  5. Hallo,

    zuerst einmal Gratulation zu Euren Superschönen Haus 🙂

    Könnt ihr mir vllt sagen, welcher Grau Farbton am Gang bzw. bei den großen Fenstern verwendet wurde?

    Würde mich über eine Antwort freuen.

    LG
    Alex

  6. Hallo Alex,

    einfach „grau“. Haben nur auf die Farbkarte gezeigt und gesagt „das wollen wir“.

    LG Roland

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