So wohnt es sich

Marie vom bautagebuchmeisl.blogspot.com meinte ich soll darüber berichten, wie es sich in unserem Haus so wohnt.

Dazu kann ich nur sagen „Das Wohngefühl ist hervorragend – so haben wir uns das in unseren kühnsten Träumen nicht vorgestellt“.

Wir haben uns schon auf das neue Klima im Haus umgestellt. Nachdem wir die optimale Luftfeuchtigkeit im Haus erreicht und die Luftumwälzung durch den Hoval Techniker richtig eingestellt wurde, ist das Raumklima nun optimal. Auch an das härtere Wasser (24 DHG) gewöhnt man sich  mit der Zeit, obwohl hier wohl bald mit der geplanten Wasser-Enthärtungsanlage Abhilfe geschaffen werden muss – schon alleine wegen der Leitungen, der Geräte und natürlich für Haut und Haar 😉 .

Die Heizung kommt auch mit sehr niedrigen Temperaturen sehr gut zurecht – auch wenn dann der Stromzähler ein wenig schneller läuft. In den letzten Tagen, als die Temperaturen draußen bei 5 Grad lagen, war der Stromverbrauch der Wärmepumpe wirklich minimal. Dafür ist es aber immer wohlig warm. Wir laufen meist barfuß oder mit Socken durch das Haus. Auch die Befürchtung, dass es im Schlafzimmer zu warm und im Badezimmer zu kalt wird, haben sich nicht bestätigt. Mit der Wandheizung und der Lüftungsanlage wird die Temperatur optimal verteilt.

An die „offene“ Bauweise muss man sich noch gewöhnen. Speziell wenn man bei eingeschalteten Licht spärlich bekleidet durch das Haus läuft, dann sollte man daran denken die Raffstore entsprechend runterzulassen. Bei den riesigen Fensterflächen ist man sonst schon mal im Blickfeld der ganzen Siedlung.  Mit den Raffstore kann man sich nach außen hin öffnen oder schließen – je nach Tageszeit und Laune. Das ist wirklich ein hoher Komfort, den wir nicht mehr missen möchten. Auch die beiden Funkempfänger der „Geister-Raffstore“, die sich immer wieder von alleine öffneten wurden heute getauscht.

Das neue Büro wird von den Kunden auch schon rege besucht – und nicht wenige wollen dann auch gleich eine kleine Hausführung, welche man natürlich nicht ablehnt. Ehrlich gesagt macht es wirklich viel Freude, wenn unsere Gäste beim Anblick unseres Badezimmers, der riesigen Glaswände und des weitläufigen Wohnzimmers ein erstauntes „WOW“ von sich geben. Das bestätigt uns ungemein in dem was wir aufgebaut haben.

Die bestellten Leuchten für das Untergeschoß sind nun schon teilweise lieferbar. Kommende Woche werden einmal 8 von 12 Stück geliefert. Der Rest irgendwann.

Dann haben wir nächstes Wochenende wieder mal was im Haus zu tun.

Nicht, dass wir jetzt nichts tun hätten. Mindestens einmal in der Woche wird das ganze Haus von oben bis unten komplett gründlich gesaugt , die Fliesen feucht gewischt und das Parkett mit Pflegemittel gesäubert. Bei 300 m2 ist das schon eine Arbeit von 2-3 Stunden. Auf dem dunklen Parkett und den schwarzen Badezimmerfliesen sieht man jedes Staubkorn und jedes Kalkrändchen – das kann natürlich nicht so bleiben. Auch zwischendurch wird natürlich bei Bedarf saubergemacht. Aber das nehmen wir gerne in Kauf – dafür ist es dann aber auch überall angenehm sauber.

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6 Antworten auf „So wohnt es sich“

  1. Hm, das ist eine gute Idee, vom Wohngefühl zu berichten. Sollte ich vielleicht mal vom Elbe-Penthouse machen, auch wenn wir schon ca. 3-1/2 Jahre drin wohnen.

  2. So ist das nach 1 Ouzo und 1/2 l Wein:
    Eigentlich wollte ich ja noch gesagt, haben, dass aus eurem Bericht die totale Zufriedenheit strahlt. Es ist doch schön, wenn man nach dem Einzug feststellt, dass alles gut ist, vielleicht sogar besser, als man es sich vorher vorstellen konnte.
    Offene Bauweise finde ich total toll. Bei uns ist es auch weitegehenst offen. Vorhänge werden nur äusserst selten zugezogen, Türen, soweit vorhanden, werden auch nur bei Bedarf geschlossen. Alles was zu ist, Fenster oder Türen, engt ein.

  3. Hallo Roland,

    das liest sich soooooooooooo gut! Wirklich. Das kann ich voll nachvollziehen, wie stolz ihr seid. Könnt ihr auch.
    Es ist ein Lebenswerk ein Haus zu bauen und dann noch mit euer Selbstständigkeit. Toll.
    Ihr habt euch so viel Mühe gegeben und alles so toll ausgesucht. Natürlich alles von toller Qualität und bestimmt nicht ganz günstig.
    Zu der Enthärtungsanlage kann ich dir unsere vorstellen: Grünbeck GSX 9. Nur, ob sie gut ist, das kann ich dir erst in ein paar Monaten sagen.

    Ja und eure Zeit fürs „Putzen“, kann man mit einer Putzfee ausgleichen:-)
    Wer putzt den dann die riesen Fenster???? :-))))

    LG und bis bald

    Marie

  4. „Wer putz denn dann die großen Fenster“ ist immer die Aussage von Verwandten und Bekannten … :-).
    Aber glaub mir, dass so große Fenster ohne Sprossen viel einfacher und schneller zu putzen sind als herkömmliche kleine Sprossenfenster.
    Putzmittel aufsprühen, mit Microfasertuch drüberwischen und mit Abzieher abziehen – fertig.
    Nur das große Schlafzimmerfenster muss man von außen mit einer Hebebühen putzen :-). Aber das eine mal im Jahr …..

  5. Das mit den Leuchten unbedingt weiterverfolgen. Interessiert mich, wie sich die so machen. Ich habe am Wochenende die ersten Downlights in der Decke versenkt.

  6. Hallo Matthias!
    Die restlichen Leuchten für das Untergeschoß wurden heute vom Händler verschickt. Ich hoffe also, dass wir die kommendes Wochenende montieren können.
    Zuerst wurde uns gesagt es wären nur 8 von 12 lieferbar. Wie durch ein Wunder hat der Händler nun aber doch alle 12 bekommen.
    Und unsere Außenwandleuchten kommen auch gleich mit.

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